Oktober 2020

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Urlaub

Ins Auto setzen, ans Meer fahren. Den Hund natürlich mitnehmen. Zwischendurch vielleicht eine kleine Pause machen, den Hund kurz über den Parkplatz jagen und dann weiter. Angekommen, schnell die Sachen auspacken und dann los an den Strand. Einfach das Meer genießen, die Luft, die Umgebung und die freie Zeit mit der Familie. Es sieht alles ganz einfach aus. Die Fahrt Die Fahrt war wie jedes Mal, wenn ich lange sitzen muss, ziemlicher Horror. Ich habe versucht meine Schmerzen so gut es geht zu verstecken, sie einfach nicht zu zeigen. Das ging allerdings nicht lange gut, irgendwann gewinnt die Meute eben. Dann kann man sich nicht mehr auf eine Straße konzentrieren. Irgendwann nicht mal mehr auf ein Gespräch. Aber man macht eben weiter, weil man in den Urlaub fährt. Weil man seiner Frau die Zeit nicht vermiesen will. Und weil man…

Akzeptieren lernen

Irgendwann kommt der Tag, an dem man nicht mehr weiter nach einer Heilung sucht. Man will nicht mehr von Arzt zu Arzt rennen um am Ende doch immer nur dieselbe Ratlosigkeit zu sehen. Du kommst dann an den Punkt, wo du ganz genau weißt: Das war’s. Hier ist die Reise (vorerst) zu Ende. Und dann fängst du an zu realisieren, dass du die nächsten (wenn’s gut läuft) 70 Jahre irgendwie mit dieser Krankheit und den Beeinträchtigungen leben musst. Du musst deine Situation akzeptieren. Andere bremsen Eine Schwierigkeit beim Akzeptieren seiner Krankheit ist die Tatsache, dass immer irgendwer irgendwo jemanden kennt, der schonmal sowas ähnliches hatte (Rückenschmerzen zum Beispiel) und dem der und der helfen konnte. Und du willst das alles gar nicht mehr hören. Du willst nicht Kontakt zu einem weiteren Arzt aufnehmen, deine Geschichte (die mittlerweile wahrscheinlich ein halbes…

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