Januar 2021

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Die Knie-Operation

Meine ambulante Knie-Operation war am 19.01.2021. Ich hab soweit alles gut überstanden und hatte auch keine Probleme mit der Narkose. Trotzdem sind einige Dinge passiert, die meiner Erfahrung nach nicht als “normal” gelten dürfen.Die Vorbereitung auf die OPMeine Freundin hat mich zu 12:30 zum Krankenhaus gebracht. Natürlich durfte sie wegen der Corona-Situation nicht mit rein. Ich selbst wurde bereits einen Tag vorher auf das Virus getestet. Ich meldete mich auf der Station bei der zuständigen Schwester. Die war sehr nett, ich kannte sie auch schon v on meinen vorherigen Operationen (Sie mich aber natürlich nicht mehr). Sie erfasste nochmal meine Daten (insbesondere die meiner Abholperson) und zeigte mir dann mein Bett. Mir war vorher schon klar, dass es ein Dreibettzimmer ist, wie eben bei den vorherigen Operationen auch. Neu war allerdings, dass das Zimmer noch kleiner als bisher war, sodass…

Physiotherapie

Seit Ende November bin ich regelmäßig 2 Mal in der Woche in eine physiotherapeutischen Behandlung. Ziel dabei ist die Erhaltung meiner Beweglichkeit und die Linderung meiner Schmerzen. Glücklicherweise zählen meine Wirbelsäulenleiden zu einer Gruppe von Erkrankungen, bei denen die Krankenkassen Behandlungen außerhalb des Regelfalls genehmigen. Das bedeutet, dass ich hier über ein volles Jahr Behandlungen erhalten kann und nicht nur 3 Rezepte á 6 Behandlungen pro Quartal.Die KostenMachen wir uns nichts vor: Physiotherapie kostet trotz Krankenversicherung Geld. Für 6 Einheiten (also alle 3 Wochen) muss ich knapp 30 Euro bezahlen. Zwar kann man sich von der Zuzahlungspflicht ab einem gewissen Betrag befreien lassen (in meinem Fall 1% des jährlichen Brutto-Einkommens), muss das aber entsprechend über Belege und Quittungen gegenüber der Krankenkasse nachweisen. Bis dahin muss man die Kosten leider selber tragen. Übrigens werden zu diesem “Budget” alle Medikamente und Rezepte…

Die ersten Monate mit Wilma

Als Wilma zu uns kam, hatte ich einen klaren Plan mit ihr im Kopf. Sie sollte mir dabei helfen, mich täglich zu bewegen, mich zu fordern, zu beschäftigen und irgendwie meinen Gesundheitszustand zu erhalten oder sogar ein Stück zu verbessern. Jetzt sind die ersten Monate mit ihr um und ich kann ein erstes Fazit ziehen.Die BewegungAm Anfang konnte ich mit Wilma noch die eine oder andere Runde gehen. Ich konnte nie besonders weit mit ihr los, nach maximal 1,5 Kilometern (an sehr, sehr guten Tagen) war immer Schluss. Das hat mir sicherlich auch geholfen, um ein bisschen Beweglichkeit zu erhalten, aber tatsächlich habe ich mir mehr davon erhofft. Ich wollte mich langsam steigern, wollte immer weiter mit ihr gehen, bis meine Muskulatur irgendwann stark genug ist, um auch wieder etwas länger mit ihr zu gehen. Leider hat sich das einfach…

Die nächste Hiobsbotschaft

Andreas “Andi” Brehme, ein ehemaliger deutscher Fußballer und Weltmeister, hat mal gesagt: “Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß.” Damit beschrieb er die damalige Situation seines Vereins Kaiserslautern, die eine miserable Saison spielten und denen einfach nichts gelingen wollte. Bei mir scheint der Spruch langsam auch zu passen: Ich werde zum 8. Mal an meinem rechten Kniegelenk operiert. Durch die großflächige Entfernung meines Innenmeniskus im Jahr 2017 und dem damit verbundenem Knorpelschaden und der Arthrose im Kniegelenk hat sich der Körper dazu entschlossen, die fehlenden Komponenten durch Knochenwachstum auszugleichen. Prinzipiell ist das erstmal eine Schutzreaktion des Körpers und ergibt schon Sinn. Allerdings neigt mein Körper dazu, alles ein wenig zu übertreiben, weshalb diese Knochenbildungen nun an meinen Sehnen und Bändern reiben und so massive Schmerzen und Gelenkblockaden verursachen. Diese “Ostephyten” müssen nun operativ unter Vollnarkose in einer ambulanten Operation…

Die ersten Arbeiten (und wie mein Körper darauf reagiert)

Bevor es überhaupt mit dem Ausbau des Transporters zu einem Wohnmobil losgehen kann, muss erstmal alles nicht benötigte raus und die Substanz gesichert werden. Dazu zählen natürlich die Karosserie- und Lackarbeiten, die man bereits von außen sehen kann, aber auch die “versteckten” Rost-Stellen am Fahrzeugboden, die unter der Bodenplatte zu finden sind. Ich bin ganz ehrlich: Einen alten Sprinter zu kaufen ist nur eine gute Idee, wenn man sich zutraut sehr viel zu entrosten, zu schweißen und zu versiegeln. Ansonsten rostet einem die Karre unterm Arsch weg! Aber ich möchte in diesem Beitrag nicht nur erzählen, wie meine ersten Schritte sind, sondern auch auf welche Probleme ich mit meinem Körper hierbei gestoßen bin.

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