Krankheiten

Konzentrationsstörungen

Zu den vielen Symptomen und Einschränken mit einer Chiari Malformation und/oder einer Syringomyelie zählen auch Konzentrationsstörungen. Allgemein spricht man von einer Konzentrationsstörung, wenn man die Fähigkeit verliert (ob teilweise oder ganz), seine Gedanken auf eine Tätigkeit zu richten und – vor allem – auf diese Tätigkeit gerichtet zu halten. Es fällt dann schwer, Nebengeräusche oder Störeffekte wie andere Gedanken auszublenden.  Was bedeutet das konkret? Wenn ich mir zum Beispiel vornehme, dass ich jetzt ein Buch lesen will, müsste ich mich auf die Seiten im Buch konzentrieren. Nur dann kann ich Wort für Wort lesen und auch verstehen. Wenn ich aber noch ein Störgeräusch irgendwo habe – Zum Beispiel Schmerz – dann kann ich dieses nicht ausblenden und meine Gedanken landen immer wieder bei dem Schmerz. Ich lese dann vielleicht einen Satz und habe aber nicht begriffen, was dieser Satz bedeutet.…

Wetterfühligkeit

Es gibt viele Patienten mit Chiari Malformation Syringomyelie, die eine Wetterfühligkeit entwickelt haben und einen Wetterumschwung „irgendwie“ fühlen können. Der Körper verhält sich dann anders, man hat ein ungutes Gefühl wenn es von gutem Wetter auf schlechtes umschwingt und andersherum fühlt man sich besser, wenn es wieder sonnig und warm wird. Warum das so ist, ist noch nicht eindeutig geklärt. Es kann aber mit unterschiedlichen Luftdrücken, Luftfeuchtigkeit, statischen Feldern (wie bei Gewittern) oder anderen Phänomenen zusammenhängen.  Bei der Syringomyelie und der Chiari Malformation ist das Nervensystem gestört. Die Reizweiterleitung der Nerven funktioniert nicht so, wie es eigentlich gedacht ist. Unsere „Sensoren“ und unsere „Recheneinheit“ funktionieren zwar, aber die Leitungen dazwischen sind gestört. Das führt zu falschen Annahmen und falschen Aktionen.  Viele Patienten klagen darüber, dass es ihnen bei bestimmten Wetterzuständen schlechter geht. In meinem Fall ist das so, sobald es…

Kontrolltermin Chiari und Syrinx

Es war endlich soweit – ein Kontrolltermin im UKM! Nach mittlerweile über 1,5 Jahren andauernder Krankheit habe ich mir von diesem Termin aber eigentlich nicht wirklich etwas erhofft. Es gab nur 3 Möglichkeiten: Die Syrinx wird kleiner, sie wird größer oder die Murmel bleibt so groß wie sie ist. Aber der Reihe nach.Die Fahrt Münster ist eine richtige Kack-Stadt. Eine Baustelle nach der anderen und Radfahrer die meinen, dass sie auch blind fahren dürfen und immer im Recht sind. Ich war eigentlich nach der Hinfahrt schon platt und da hatte ich noch nichtmal eine Untersuchung. Die wurden übrigens auf 2 Wochen verteilt – erst das MRT, dann die „körperliche“ Untersuchung mit der Neurochirurgin. Zutritt nur mit BerechtigungsscheinVor dem Eingang bildete sich schon eine große Schlange. Interessanterweise erst NACH dem Sicherheitsdienst. Dort waren 2 Personen dafür verantwortlich, um die Besucher herein zu lassen…

Man sieht es nicht

Wenn ein Mensch lächelt, muss es ihm doch eigentlich gut gehen. Schließlich weinen wir, wenn es uns schlecht geht, wir stöhnen, wenn wir Schmerzen haben. Oder wir verkriechen uns einfach mal im Bett, wenn der Tag alles andere als gut war. Chronisch Kranke Menschen tun das nicht. Für uns ist Schmerz Alltag. Natürlich könnten wir uns verkriechen und nur noch vor uns hin stöhnen. Aber im Ernst: Was für ein Leben soll das denn dann sein? Also versuchen wir mit unserem Schmerz zu leben. Wir versuchen ihn zu ignorieren, ihn nicht die Oberhand gewinnen zu lassen. Lachen Nur weil ich Lache heißt es nicht gleich, dass ich keine Schmerzen habe. Aber in diesem Augenblick steht für mich die Freunde im Vordergrund. Ich will dann nicht den Schmerz zeigen. Außerdem will ich meinem Umfeld zeigen, dass alles gut ist. So gut es…

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