April 2021

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Alltag

Es sind mittlerweile 20 Monate, die ich nicht mehr arbeiten kann. Eine Zeit, die geprägt war von Arztbesuchen, Behandlungsversuchen, Physiotherapie, Angst, Hoffnung und schlussendlich Resignation. Zumindest soweit es meine Krankheit und meinen Körper betrifft. Ich werde nicht mehr gesund. Mein Körperzustand wird sich nicht verbessern, sondern langfristig verschlechtern. Das klingt erstmal hart, aber das ist kein Weltuntergang! Ich habe es geschafft, meinem Leben einen neuen Sinn zu geben und die Dinge so anzunehmen, wie sie nunmal sind. Natürlich ist das oft schwer. Aber ich lasse mich nicht davon unterkriegen und habe mir eine Art Alltag zugelegt, der zwar nicht aufregend ist, aber mich auch nicht vollständig verzweifeln lässt.AufstehenIch stehe grundsätzlich früh auf, da unsere Wilma spätestens um 6 Uhr Hunger hat und uns tierisch auf den Sack geht. Versteht mich nicht falsch: Sie bellt nicht, sie knurrt nicht und sie…

Karosseriearbeiten

In meinem letzten Beitrag zum Thema Camper-Ausbau habe ich euch die ersten Schritte zur Restaurierung des Sprinters erläutert. Ich denke, dass man da schon sehr gut sehen konnte, dass ich mir da einen Haufen an Arbeit aufgehalst habe. Es musste nicht nur hinter den Leisten entrostet werden, sondern auch sämtliche Dellen entfernt und alle Lackschäden auf großer Fläche bearbeitet werden. Eigentlich musste ich die Karosserie komplett spachteln und neu lackieren. Da ich das aber auch zum ersten Mal gemacht habe, musste ich mir vorher jede Menge Videos bei Youtube anschauen, damit die Ergebnisse auch halbwegs ordentlich werden. Das SchweißenIch habe mir für diesen Zweck ein günstiges Schweißgerät zugelegt. Damit kann ich natürlich kein Profi-Schweißen machen. Einerseits fehlt es dem Gerät an der feinstufigen Regelung der Stromstärke, dem Drahtvorschub und dem separaten Gasgemisch. Dafür ist es aber einfach zu handhaben und benötigt keine besonderen…

Kontrolltermin Chiari und Syrinx

Es war endlich soweit – ein Kontrolltermin im UKM! Nach mittlerweile über 1,5 Jahren andauernder Krankheit habe ich mir von diesem Termin aber eigentlich nicht wirklich etwas erhofft. Es gab nur 3 Möglichkeiten: Die Syrinx wird kleiner, sie wird größer oder die Murmel bleibt so groß wie sie ist. Aber der Reihe nach.Die Fahrt Münster ist eine richtige Kack-Stadt. Eine Baustelle nach der anderen und Radfahrer die meinen, dass sie auch blind fahren dürfen und immer im Recht sind. Ich war eigentlich nach der Hinfahrt schon platt und da hatte ich noch nichtmal eine Untersuchung. Die wurden übrigens auf 2 Wochen verteilt – erst das MRT, dann die “körperliche” Untersuchung mit der Neurochirurgin. Zutritt nur mit BerechtigungsscheinVor dem Eingang bildete sich schon eine große Schlange. Interessanterweise erst NACH dem Sicherheitsdienst. Dort waren 2 Personen dafür verantwortlich, um die Besucher herein zu lassen…

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